CDU und SPD wollen kürzere Wartezeiten

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Lohnbuchhalter



Anmeldungsdatum: 11.09.2006
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Verfasst am: Mo Nov 11, 2013 12:48 pm    Titel: CDU und SPD wollen kürzere Wartezeiten

Momentan sind Wartezeiten über einen Monat bei einem Facharzt keine Seltenheit. Dieses Problem wollen jetzt die CDU und SPD angehen, indem die Wartezeit auf 4 Wochen begrenzt wird. "Wer vor der Vier-Wochen-Frist keinen Termin bekommt, kann sich demnach in einem Krankenhaus behandeln lassen." Quelle: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/gesundheitspolitik-kuerzere-wartezeiten-fuer-patienten/9048348.html
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KKA



Anmeldungsdatum: 30.09.2012
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Verfasst am: Mo Nov 11, 2013 2:19 pm    Titel:

'Wollen', in der Politik sind, genauso wie 'müssen, können', rhetorische Absichtserklärungen mit geringem Umsetzungswert. Das 'sie' es wollen, ist sicher eine noble und vom Bürger erwartete Geste, ob sie es überhaupt bzw. zufriedenstellend umsetzen können, bleibt m.E. zweifelhaft.

Gruss
KKA
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derKVProfi



Anmeldungsdatum: 10.04.2013
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Verfasst am: Mo Nov 11, 2013 5:28 pm    Titel:

Nach mir vorliegenden informationen können sie es. Das Konzeot steht. Wird aber schon eine kleine Herausforderung für Kassen und KV, wenn man sich die Umsetzung vor Augen hält.

Und ob es mir wirklich hilft, wenn ich nachher zur fachärztlichen Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gehe? Ob das sinnvoll ist? Wer war schon einmal zu ambulanten Untersuchungen und Behandlungen im Krankenhaus?
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Thorulf Müller
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derKVProfi



Anmeldungsdatum: 10.04.2013
Beiträge: 1225

Verfasst am: Mo Nov 11, 2013 5:30 pm    Titel:

procontra-online.de/artikel/date/2013/11/notaufnahme-statt-wartezimmer/
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Thorulf Müller
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KKA



Anmeldungsdatum: 30.09.2012
Beiträge: 1082
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Verfasst am: Mo Nov 11, 2013 6:40 pm    Titel:

derKVProfi hat folgendes geschrieben::
Nach mir vorliegenden informationen können sie es. Das Konzeot steht. Wird aber schon eine kleine Herausforderung für Kassen und KV, wenn man sich die Umsetzung vor Augen hält.

Und ob es mir wirklich hilft, wenn ich nachher zur fachärztlichen Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gehe? Ob das sinnvoll ist? Wer war schon einmal zu ambulanten Untersuchungen und Behandlungen im Krankenhaus?


Sofern die strukturellen Voraussetzungen vorliegen und sowohl KV als auch die Kassen zielführend 'mitziehen', könnte die Umsetzung gelingen. Trotzdem, ich hege meine Zweifel solange, bis das Resultat zur Strukturfrage eine reale Beurteilung zulässt.

Zu deiner Frage: Ja, einmal in London, eine nicht wünschenswerte Erfahrung, lange Wartezeit, kurzer Behandlungszeitrahmen, habe es aber überlebt! Wink

Gruss
KKA
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derKVProfi



Anmeldungsdatum: 10.04.2013
Beiträge: 1225

Verfasst am: Mo Nov 11, 2013 6:42 pm    Titel:

Danke für den Hinweis "London" - das ist in Krankenhäusern tatsächlich katastrophal - also die Notaufnahme!
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Thorulf Müller
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KKA



Anmeldungsdatum: 30.09.2012
Beiträge: 1082
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: Mo Nov 11, 2013 7:11 pm    Titel:

Ganz am Rande: Ich habe noch Zeiten (in London) erleben dürfen, da bestand in der Notaufnahme kein Rauchverbot (1989)....unvorstellbar.


Gruss
KKA
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GerneKrankenVersichert



Anmeldungsdatum: 13.08.2008
Beiträge: 3256

Verfasst am: Mo Nov 11, 2013 7:25 pm    Titel:

Ich gehe davon aus, dass - sofern dieses Gesetz kommt - kein Run auf die Krankenhäuser einsetzen wird.

Viele Kassen bieten auch heute schon einen Terminservice an. Und den wollen viele Versicherte dann doch nicht nutzen, wenn sie hören, dass die Kasse nicht ihren Termin bei dem derzeit angesagten Facharzt Dr. Sonnenschein vorverlegt, sondern einen Termin bei einem anderen Arzt dieser Fachrichtung vermittelt.

Und dort, wo tatsächlich ärzteübergreifend Terminprobleme bestehen (meist in Ballungsgebieten mit vielen Privatversicherten), wird die KV schnell steuernd eingreifen, wenn es an den eigenen Geldbeutel geht. Sei es, dass die Ärzte plötzlich doch längere Sprechstundenzeiten für Kassenpatienten anbieten, der Fachrichtungsmix geändert wird oder sie einen "Kassenversichertendienst" in einer anderen Form organisieren. Aber dass sie die Gelder einfach an die Kliniken abwandern lassen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

@ KKA: Ich habe noch Zeiten (in Deutschland) erlebt, da bestand in den Schalterräumen von Krankenkassen kein Rauchverbot (auch so ca. 1989). Aus heutiger Sicht genauso unvorstellbar.
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Meine Äußerungen stellen keine Rechtsberatung dar. Ich beziehe mich auf die momentane Rechtslage/Rechtssprechung, die sich jederzeit ändern kann, weshalb jeder selbst entscheiden muss, ob er den Rechtsweg einschlägt.
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vlac



Anmeldungsdatum: 09.01.2012
Beiträge: 481

Verfasst am: Mo Nov 18, 2013 12:35 am    Titel:

Hallo,

ich denke, dass dieses Gesetz, falls es kommt, wahrscheinlich weitgehend ins Leere laufen wird - falls nicht gleichzeitig wirksame Steuerungsmechanismen geschaffen werden.

Denn zunächst einmal: Die Zahl der Facharztpraxen lässt sich nicht kurzfristig beliebig erhöhen. Denn dazu müssen erst einmal Ärzte der gewünschten Fachrichtung da sein, und von arbeitslosen Orthopäden, Augenärzten, Hautärzten habe ich noch gehört. Also müssten mehr Ärzte ausgebildet werden, aber das dauert mehrere Jahre. Oder aber: Man importiert sie aus dem Ausland, was dann jenes Problem ausweitet, mit dem zumindest ich immer wieder konfrontiert werde - man trifft auf Ärzte, die Deutsch nicht in einer Form verstehen, die es ermöglicht, eine vollständige Anamnese aufzunehmen, und auf Grund dieser Informationen dann eine Behandlungsentscheidung zu treffen.

Also werden die bereits niedergelassenen Ärzte zunächst einmal versuchen, ihre Arbeitsabläufe anzupassen: Die Privatsprechstunden, wenn sie abgehalten werden, dürften da ganz oben auf der Liste stehen. Aber es dürfte auch passieren, dass Fachärzte bei der Anordnung von Diagnostik und der Wahl von Behandlungsmethoden sehr viel stärker im Blick haben werden, ob das wirklich notwendig ist, oder ob man auf die MRT, die einen Wiederholungstermin erfordert, nicht vielleicht doch verzichten kann, um mal ein Beispiel zu nennen. Aus meiner Sicht wäre das durchaus ein wünschenswerter Nebeneffekt, weil eben vieles, was in Deutschland an Diagnostik und Behandlungen angeordnet wird, sehr viel einfachere Alternativen hat, die aber weniger an einer oder mehreren Stellen des Gesundheitssystems einbringen. Aus Sicht der Patienten dürfte das allerdings für Unmut sorgen: Man geht mit einer bestimmten Erwartung zum Facharzt. Und man mosert, wenn man dann beim Facharzt wieder raus geht, ohne dass alles das angeordnet wird, was man vorher im Netz gelesen hat, mal überspitzt gesagt. Zumal auch zu erwarten ist, dass die Patienten, wenn mehr in kürzerer Zeit verarztet werden müssen, im Minutentakt, wiueder überspitzt gesagt,durch das Sprechzimmer geschleust werden.

Es gibt allerdings noch ein weiteres Problem: Die Optimierungsmöglichkeiten in den Praxen dürften ziemlich schnell an ihre Grenzen stoßen, und diese Terminvermittlung, die da angedacht ist, erfordert letzten Endes vom Patienten vor allem, dass er oder sie weitere Strecken anreist. Das aber ist ein Problem, weil sich viele Leute solche weiten Anreisen nicht leisten können. Und möglicherweise von anderen gefahren werden müssten. In diesem Fall würde mindestens eine weitere, nicht erkrankte Person für einen erheblichen Zeitraum ausfallen. Wirklich problematisch würde das dann, wenn Wiederholungstermine erforderlich werden. In diesem Fall wäre die Behandlung, wie sie aktuell vor allem von Orthopäden praktiziert wird, für viele Menschen nicht mehr umsetzbar.

Meiner Ansicht nach ist deshalb die Einführung von Steuerungsmechanismen erforderlich: Eine Triage bei der Anmeldung zum Termin, die dann allerdings auch den Effekt hat, dass dieser Polit-Lolli, der da gerade der Öffentlichkeit vor die Nase gehalten wird, nicht mehr ganz so lecker wäre. Bei einer solchen Triage, also einer Behandlung von Patienten strikt nach Dringlichkeit, würde eben das passieren, was heute schon in den Notaufnahmen mit jenen Patienten passiert, die meinen, nach Feierabend mit ihrem Schnupfen noch mal schnell in der Notaufnahme vorbei schauen zu müssen: Sie warten, bis der Arzt kommt. Denn: Nicht jeder Patient braucht gleich dringend einen Facharzt. Und wenn wir mal ehrlich sind: Ziemlich viele davon brauchen keinen Facharzt.

Sinnvoll wäre es auch, wenn man die gute alte Überweisung verpflichtend machen würde. Und noch viel mehr als das: den Hausärzten endlich beibringen würde, dass sie die Zettelchen nicht verteilen sollen, wie die Dönerbude ihre Speisekarten.

Ich persönlich finde die aktuelle Situation sehr frustrierend, weil es Fälle gibt, von denen eine ganze Reihe hier im Forum dokumentiert sind, in denen eine Triage, eine Steuerungsfunktion durch den Hausarzt den Genesungsprozess durchaus beschleunigen könnte: Die Patienten, die es brauchen, würden schneller beim Facharzt landen, weil diejenigen, die ihn nicht brauchen, beim Hausarzt bleiben.

Aber nun zu den Krankenhäusern: Ich bezweifele ganz massiv, dass sich die Kliniken mit großer Begeisterung auf jene stürzen, die demnächst ungesteuert in ihre Ambulanzen drängen könnten. Und ich bezweifele noch mehr, dass die Patienten von ihren Erfahrungen dort begeistert sein werden. Denn zum einen hat nicht jede Klinik alle beliebten Facharztrichtung, wie beispielsweise die Haut- und Augenärzte. Und alle Ärzte werden anderswo gebraucht - zum Beispiel im OP. Oder in der Notfallversorgung.

Es ist ein Mythos, dass ein Krankenhaus unbegrenzte fachärztliche Versorgung leisten kann. Auch in den Krankenhäusern ist die personelle Besetzung am derzeitigen Versorgungsauftrag ausgerichtet. Manche Krankenhäuser versuchen bereits, die Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung aufzuweichen - mit immensen Wartezeiten für die Patienten nach kurzfristiger Terminvergabe. Und ziemlich hohen Kosten für das Gesundheitssystem, weil es einige Kliniken gibt, die sich dafür gleich eine Einweisung (übrigens auch gerne zwei oder drei, weil die Einweisungen, das wird dann den Patienten gesagt, angeblich nach zwei oder drei oder vier Wochen ablaufen) vorlegen lassen, und dann auch dementsprechend abrechnen.

Von dem Verlauf solcher Termine sind viele Patienten enttäuscht: In den allermeisten Fälle bekommt man keinen Facharzt, sondern Assistenzärzte zu Gesicht. In den Fällen, in denen ich mal einen Facharzt vor mir hatte, war das nur der Fall, weil der Arzt eine Ermächtigung hatte, und sich deshalb die Patienten selbst ansehen muss.
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mariNaSi



Anmeldungsdatum: 21.11.2013
Beiträge: 12

Verfasst am: Fr Nov 22, 2013 8:53 am    Titel:

Stimmt,
selbst wenn das Gesetz durch kommt dann ändert es nichts an der Tatsache, dass nach wie vor nicht genügend Fachärzte da sind. Das Recht in ein KH überwiesen zu werden ist dabei aber auch keine Lösung.
Hier müsste doch langfristiger angesetzt werden.
Das heißt Studenten fördern, eigene Fachärzte stützen, fördern usw., Weiterbildungen, staatliche Stützen bei Gründung einer Fachpraxis.
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derKVProfi



Anmeldungsdatum: 10.04.2013
Beiträge: 1225

Verfasst am: Fr Nov 22, 2013 9:08 am    Titel:

mariNaSi hat folgendes geschrieben::
Stimmt,
selbst wenn das Gesetz durch kommt dann ändert es nichts an der Tatsache, dass nach wie vor nicht genügend Fachärzte da sind. Das Recht in ein KH überwiesen zu werden ist dabei aber auch keine Lösung.
Hier müsste doch langfristiger angesetzt werden.
Das heißt Studenten fördern, eigene Fachärzte stützen, fördern usw., Weiterbildungen, staatliche Stützen bei Gründung einer Fachpraxis.


Mit Verlaub: wir haben zu viel Fachärzte und nicht zuwenig Fachärzte.

Wenn überhaupt, dann haben wir folgende Probleme:

1. Fachärzte lassen sich in Ballungsgebieten bzw. im Speckgürtel nieder. Tendenziell eher in besseren Virteln und nicht in sozialen Brennpunkten. Das ist auch dem Zuschnitt der Versorgungsgebiete geschuldet.

Verantwortung hat die KV. Das wird sich übrigens gleich in allen Punkten wiederholöen, weil an allem ist immer nur die KV schuld. Die Ärzte produzieren sozusagen die Probleme meines Erachtens bewußt, absichtlich und zielgerichtet, um ständig Druck auf die Forderung nach immer noch mehr Honorar zu haben.

2. Bestimmte Fachärzte orientieren sich in der strategischen Ausrichtung monethisch. Es gibt genügend Augenärzte, aber die meisten wollen nur noch überwiegend ambulant operieren. Dann haben die auch ein Einkommen von weit über 150.000 Euro. Es mangelt an Augenärzten, die einfach nur eine ambulant augenärztliche Praxis führen. Die verhungern übrigens mit Einkommen deutlich unter 40.000 Euro pro Jahr.

Verantwortung? KV, wer sonst!

3. Ein Arzt muss nur 20 Stunden pro Woche Kassensprechstunde haben. Die restliche zeit entscheidet er frei, weilche Patienten er behandelt. Nimmt man nun noch das System Fallzahl und Fallwert (Regelleistungsvolumen), dann ist klar, was er die restliche zeit macht. Alles, aber möglichst wenig Kassenpatienten behandeln.

Verantwortung? Kaum zu glauben, aber wahr: die KV!

Ich könnte jetzt so weitermachen, habe aber die wesentlichen Punkte aufgezählt. Ich will mich auch nicht aufregen, weil es ist Freitag!! Smile

Lösung: die KV schleifenund zwar auf die Grundmauern und darüber hinaus. man macht denen, die man braucht ein neues Angebot und dann sind die Praxen offen für die Menschen die einen Arzt brauchen. Die facharzttür öffnet sich dann aber nur auf Überweisung. Ausnahmen: Frauenärzte, Geburtshilfe, Kinderärzte, Augenärzte und für Männer und für Vorsorge: Urologe!
Chroniker (und Menschen mit spezioellen akuten schweren Krankheiten) haben selbstverständlich Zugang zum Facharzt für Ihre chronische Krankheit.

Organisation und Steuierung im Sinne von Versorgung statt Versicherung obliegt der Krankenkasse, die damit zum Gesundheits- und Versorgungsmanager der Mitglieder wirdl, aber auch zum Ombudsmann und Anwalt!
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Thorulf Müller
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Poet



Anmeldungsdatum: 07.11.2012
Beiträge: 2427

Verfasst am: Fr Nov 22, 2013 11:40 am    Titel:

derKVProfi hat folgendes geschrieben::
Die Ärzte produzieren sozusagen die Probleme meines Erachtens bewußt, absichtlich und zielgerichtet, um ständig Druck auf die Forderung nach immer noch mehr Honorar zu haben.


@derKVProfi: Respekt! Dem wäre noch hinzuzufügen, dass die Verantwortlichen in den Fakultäten und in der Bildungspolitik nicht mal im Ansatz Interesse zeigen, entsprechend mehr Berufsnachwuchs auszubilden und quasi ohne Korrektiv mit NC und Anmeldequote jonglieren können.

Damit wird im betriebswirtschaftlichen Sinne ein Angebotsmonopol aufrechterhalten.
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derKVProfi



Anmeldungsdatum: 10.04.2013
Beiträge: 1225

Verfasst am: Fr Nov 22, 2013 1:00 pm    Titel:

Poet hat folgendes geschrieben::
derKVProfi hat folgendes geschrieben::
Die Ärzte produzieren sozusagen die Probleme meines Erachtens bewußt, absichtlich und zielgerichtet, um ständig Druck auf die Forderung nach immer noch mehr Honorar zu haben.


@derKVProfi: Respekt! Dem wäre noch hinzuzufügen, dass die Verantwortlichen in den Fakultäten und in der Bildungspolitik nicht mal im Ansatz Interesse zeigen, entsprechend mehr Berufsnachwuchs auszubilden und quasi ohne Korrektiv mit NC und Anmeldequote jonglieren können.

Damit wird im betriebswirtschaftlichen Sinne ein Angebotsmonopol aufrechterhalten.


Vor allem sagt der NC bzw. die Erfüllung, nichts über die Eignung - emotionale Intelligenz ist gefragt, soziale Kompetenz ebenfalls - gut, richtig doof sollten die Studienanfänger auch nicht sein.

Uns fehlt auch die berufliche Qualifikation zwischen Arzt und Gesundhetspfleger. Bzw. geben wir denen zu wenig Kompetenz ab - in Krankenhäusern!
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mariNaSi



Anmeldungsdatum: 21.11.2013
Beiträge: 12

Verfasst am: Mi Nov 27, 2013 9:19 am    Titel:

Fachärzte mag es ja geben, aber was meinst du was geschieht wenn sich diese verstärkt in Ballungsgebieten niederlassen?

a)Für Menschen die in keinen Ballungszentren wohnen und wo nur ein Arzt in dem Bereich verfügbar ist = längere Wartezeiten.

b)Wenn kein Facharzt existiert werden die Leute zu Fachärzten in Ballungsgebiete geschickt, mit denen Beziehungen usw. bestehen = längere Wartezeiten.

Die Regierung versucht doch schon ewig studierte Ärzte zu fördern und vieles daran zu setzen diese in ländliche Gegenden zu bringen.
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derKVProfi



Anmeldungsdatum: 10.04.2013
Beiträge: 1225

Verfasst am: Mi Nov 27, 2013 9:43 am    Titel:

mariNaSi hat folgendes geschrieben::
Fachärzte mag es ja geben, aber was meinst du was geschieht wenn sich diese verstärkt in Ballungsgebieten niederlassen?

a)Für Menschen die in keinen Ballungszentren wohnen und wo nur ein Arzt in dem Bereich verfügbar ist = längere Wartezeiten.

b)Wenn kein Facharzt existiert werden die Leute zu Fachärzten in Ballungsgebiete geschickt, mit denen Beziehungen usw. bestehen = längere Wartezeiten.

Die Regierung versucht doch schon ewig studierte Ärzte zu fördern und vieles daran zu setzen diese in ländliche Gegenden zu bringen.


Was ist an der Aussage in Bezug auf die Diskussion neu? Was willst Du uns sagen?

Richtig - die Politik versucht seit Jahrzehnten viel und schafft nichts!

Das die Verteilung auf die Regionen falsch ist, ist bereits ausgearbeitet gewesen!
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Thorulf Müller
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