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Die armen Orthopäden
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Die armen Orthopäden 0 von 1 bis 5 auf Grundlage von 0 Bewertungen |
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Nächstes Thema : unverschämter Arzt würde gerne Behandlung verweigern |
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Nachricht |
ippuj
Anmeldungsdatum: 03.06.2008 Beiträge: 68
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| Verfasst am: Mi Jan 28, 2009 8:55 am Titel: Die armen Orthopäden |
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Auszug aus einer "Patienteninformation 1/2009" eines Orthopäden:
"... Es werden nur 27,- Euro für einen orthopädischen Patient pro Quartal für Behandlung und Beratung von der Kassenärztlichen Vereinigung zur Verfügung gestellt.
Damit ist eine ausreichende orthopädische Versorgung nicht mehr möglich!
Konkret heißt das: Mehr als eine 2-malige Behandlung/Beratung pro Quartal ist nicht mehr möglich. Werden von Ihnen mehr Behandlungen gewünscht, muss dies privat gezahlt werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind Behandlungen und Beratungen nach Operationen, sowie nach frischen Verletzungen und Unfällen.
Ausgenommen sind ebenfalls Behandlungen auf Kosten der gesetzlichen Unfallversicherungen. ..."
Über zuviele Patienten sollte sich dieser Orthopäde in einer deutschen Großstadt künftig nicht beklagen können...  |
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getSunshine
Anmeldungsdatum: 21.10.2011 Beiträge: 19
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| Verfasst am: Di Okt 25, 2011 8:45 pm Titel: |
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| Mein Orthopäde hat seine Praxis mit 55 Jahren geschlossen und ist (wahrscheinlich) ausgewandert. das werden wohl immer mehr Ärzte machen- und wenn Politiker noch so um Ärzte aus dem Ausland werben- die kassieren doch noch mehr! Schaut man sich mal in Köln, Düsseldorf, München usw. um- wer betreibt denn hauptsächlich plastische Schönheitschirugie? Und- an vielen Arztschildern steht bereits: nur privat versicherte Patienten! Gesetzlich Versicherte behandeln die erst gar nicht. |
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Lord Dragon
Anmeldungsdatum: 11.03.2009 Beiträge: 249
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| Verfasst am: Fr Okt 28, 2011 11:07 am Titel: |
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| getSunshine hat folgendes geschrieben:: | | Mein Orthopäde hat seine Praxis mit 55 Jahren geschlossen und ist (wahrscheinlich) ausgewandert. das werden wohl immer mehr Ärzte machen- und wenn Politiker noch so um Ärzte aus dem Ausland werben- die kassieren doch noch mehr! Schaut man sich mal in Köln, Düsseldorf, München usw. um- wer betreibt denn hauptsächlich plastische Schönheitschirugie? Und- an vielen Arztschildern steht bereits: nur privat versicherte Patienten! Gesetzlich Versicherte behandeln die erst gar nicht. | In köln gibt es lt. KV Nordrhein 129 Orthopäden. Nur ca. 15 davon heben keine Kassenzulassung. |
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Krankenkassenfee
Anmeldungsdatum: 18.09.2006 Beiträge: 1525 Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: Fr Okt 28, 2011 12:03 pm Titel: |
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Hallo,
ich denke mal, dass der Orthopäde genug verdient hatte um entweder mit 55 in den (Vor-)Ruhestand zu gehen, oder er die letzten Berufsjahre entspannter absolvieren wird.
Die Sprüche wie: Ich behandele Sie für weniger als eine Tankfüllung usw. prangen bei vielen Arztpraxen an den Wänden. Bei aktuellem Honorarstreit ein wenig mehr, dann flaut es wieder ab.
Neben dem Regelleistungsvolumen erahalten die Fachärzte einzelne Leistungen noch extra vergütet. Wenn das Geld nicht reicht, ist es ein Verteilungsproblem der KV. Und die unterschiedlichen Ärztegruppen sind sich auch nicht grün. Aber den meisten Ärzten geht es nun mal finanziell nicht schlecht. Und wer da weiter meckert, der kann sich ja als Vertragsarzt verabschieden und nur noch privat behandeln. Das Risiko ist aber den meisten zu groß - es sei denn, man hat schon einen guten Stamm an Privatkunden...
LG, Fee |
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röschen
Anmeldungsdatum: 21.09.2011 Beiträge: 83
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| Verfasst am: Fr Okt 28, 2011 2:05 pm Titel: Re: Die armen Orthopäden |
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| ippuj hat folgendes geschrieben:: | Auszug aus einer "Patienteninformation 1/2009" eines Orthopäden:
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Einen ähnlichen Jammerzettel (ohne Hinweis auf Privatbehandlung) erhielt auch jeder Patient bei einem Neurologen, bei dem ich ein paar Mal war. Ich hatte mich erst gefreut, einen zu finden, der nur 3 Wochen Wartezeit hatte. Kein Wunder: Ich war jedes Mal nach 3 - 5 Minuten wieder draußen, dafür fand ich das Honorar wirklich nicht knapp, "untersucht" hatte er nur per Augenschein über den Schreibtisch.
Übrigens träumen sehr viele Selbständige davon, mit 55 den Laden dichtmachen zu können, nur kann sich das kaum einer leisten. |
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