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Wechsel von PKV in GKV
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Nächstes Thema : Zahnersatz Kostensteigerung |
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Lohnbuchhalter
Anmeldungsdatum: 11.09.2006 Beiträge: 379
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| Verfasst am: Di Jan 10, 2012 10:02 am Titel: Wechsel von PKV in GKV |
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In der Presse geistern seit einigen Tagen imense Zahlen rum von Versicherten welche von der PKV in die GKV wechseln. Politisch ist dies ja eigentlich nicht gewollt, jedoch gibt es ja doch einige Möglichkeiten. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen weche dies alle sind?
1. AN fällt unter Pflichtversicherungsgrenze
2. ???
3. ???
etc.
Danke,
der Lohnbuchhalter |
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roemer70
Anmeldungsdatum: 23.06.2010 Beiträge: 292
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| Verfasst am: Di Jan 10, 2012 8:24 pm Titel: |
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2. Erwerbsloser, Schüler oder Student nimmt vers.pfl. Beschäftigung auf
3. Arbeitnehmer über JArEG wird arbeitslos und bezieht ALG I
4. Selbständiger wird vers.pfl. Arbeitnehmer (abhängige Beschäftigung überwiegt oder Selbständigkeit wird aufgegeben)
Unter Punkt 2 sollten wir die meisten Fälle wiederfinden. |
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Lohnbuchhalter
Anmeldungsdatum: 11.09.2006 Beiträge: 379
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| Verfasst am: Mi Jan 11, 2012 2:12 pm Titel: |
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| aber diese Fälle gabs doch auch schon vorher und erklärt daher meines erachtens nicht die große Zahl der Rückkehrer. |
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Streiby
Anmeldungsdatum: 15.05.2006 Beiträge: 23
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| Verfasst am: Mi Jan 11, 2012 4:35 pm Titel: Wechsel von der GKV zur PKV |
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Also ich habe so meinen Zweifel, ob es wirklich stimmt, dass plötzlich so viele zurück in die GKV wollen. Es gibt schon immer Leute, die zurück wollen und welche, die in die PKV wollen. Bisher waren es aber immer mehr, die von der GKV in die PKV wollten als umgekehrt. Warum soll das plötzlich anders sein. Ich denke, der Spiegel hat da mal wieder was berichten wollen und alle andere stürzen sich nun drauf. Hier gibt es ein paar Zahlen, die belegen (wen sie stimmen), dass es in den letzten jahren immer mehr Wechsler von der GKV zur PKV gegeben hat als umgekehrt.
http://blog.krankenkassen-kompakt.de/ |
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Krankenkassenfee
Anmeldungsdatum: 18.09.2006 Beiträge: 1525 Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: Mi Jan 11, 2012 5:45 pm Titel: |
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Hallo,
ich werde hier ganz sicher keine Tipps für einen Rückwechsel geben. Da habe ich meine Prinzipien, vor allem wenn es viel Jahre PKV waren.
Aber bei allem sollte man die Altersgrenze vom vollendeten 55. Lebensjahr nicht vergessen.
LG, Fee |
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Czauderna
Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 3141
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| Verfasst am: Mi Jan 11, 2012 7:34 pm Titel: |
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Hallo Streiby,
ich kann das nur bestätigen, nämlich dass es immer mehr Menschen gibt, die einen Weg zurück in die GKV suchen und seit dem so mancher PKV-Versicherte
Prämiensteigerung im 2stelligen %-Bereich verkraften muss, seitdem
ist eben die Nachfrage nach der "günstigen" GKV gestiegen.
Ich persönlich halte das wie die Krankenkassenfee - ich werde hier keine
"Schlupflöcher" veröffentlichen,wundere mich auch etwas, dass sich einige Krankenkassen da so aus dem Fenster lehnen und "behilflich" sein wollen,
aber bitte, wenn mich jemand während meiner beruflichen Tätigkeit anspricht, werde
ich natürlich auch "behilflich" sein.
Insgesamt werden aber die wenigsten Wechsel-willigen den Wege zurück gehen können, wie schon geschrieben, wegen des Alters.
Gruss
Czauderna |
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roemer70
Anmeldungsdatum: 23.06.2010 Beiträge: 292
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| Verfasst am: Mi Jan 11, 2012 7:49 pm Titel: |
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Was sagten denn die bisherigen Presseberichte aus?
Die AOKn haben "gefühlt" mehr Nachfragen (jaja, die lieben Gefühle) und TK sowie BARMER GEK haben mehr Zulauf.
Solange wir keine belastbaren Gesamtzahlen haben, ist der Artikel wenig wert.
Und da der morbi-RSA prospektiv gestaltet ist, bringt ein PKV-"Wechsler" der KK sowieso erstmal nur den Durchschnittssatz eines Gesunden aus dem Gesundheitsfonds. Aber wehe, der "Wechsler" ist nicht gesund... Das weiss auch jeder "Krankenkassenmanager" (Zitat Spiegel) - daher ist die Nachricht an sich in meinen Augen erstmal eines: großer Quatsch!
Was nicht heißen soll, dass ich die GKV nicht für das bessere System halte. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema...  |
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vlac
Anmeldungsdatum: 09.01.2012 Beiträge: 47
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| Verfasst am: Mi Jan 11, 2012 8:09 pm Titel: |
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Hallo,
und zunächst mal meine Bitte um Entschuldigung, dass ich mich hier so reinhänge - ich bin neu, möchte aber dennoch ein paar Wort zu den Statistiken beitragen.
Der Spiegel-Bericht hat mich persönlich auch nicht umgehauen: Bei ein paar Tausenden kann man wahrlich nicht von einem Trend sprechen, auch wenn die Zahl der Wechselinteressenten gestiegen sein mag - was man nicht zuverlässig sagen kann, weil es keine belastbaren Zahlen gibt.
Und damit meine ich für den jüngeren Zeitraum - also das Jahr 2011 und besser noch 2012. Denn: Die Zuwachszahlen in der PKV über die vergangenen, sagen wir mal: zehn Jahre hinweg lassen keine Aussage darüber zu, ob eine Versicherungsart tatsächlich besser ist als die andere. Viel mehr beschreiben die Zahlen nur, wie viele Menschen in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Entscheidung getroffen haben. Um zu verstehen, warum dies im einen Jahr mehr und im anderen weniger Menschen waren, muss man sich die Faktoren anschauen, die zu solch einer Entscheidung geführt haben: Da die wenigsten Menschen eine tatsächliche Vergleichsmöglichkeit zwischen den beiden Versicherungsarten haben, kann man davon ausgehen, dass eine solche Entscheidung vor dem Hintergrund von finanziellen Erwägungen und / oder einer durch Medien und / oder Werbung und / oder zwischenmenschliche Kommunikation geprägten Meinung über die Gesetzliche Krankenversicherung gefällt worden ist.
"Behandelt werden wie ein Privatpatient"; "Chefarzt-Behandlung" "Einbett-Zimmer" vor dem Hintergrund von "Leistungskürzung", "Gesundheitsreform", "Zweiklassenmedizin" sind nicht nur Schlagwörter im Wettstreit der beiden Versicherungssysteme - durch die Medien, die die Chronisten dieses Wettstreits und der politischen Entwicklung des Gesundheitssystems sind, sind diese Begriffe mal mehr, mal weniger in den Köpfen der Menschen präsent, und beeinflussen damit maßgebliche die Entscheidung für den Wechsel. Oder anders herum gesagt: Man kann jeden Ausschlag in der Geschichte der PKV-Versichertenstatistik mit einer in der Bevölkerung als negativ begriffenen Entwicklung im Gesundheitssystem in Zusammenhang bringen.
Weshalb die Zahlen erst einmal nur Wert für die Geschichtsschreiber haben. Interessant ist, was zur Zeit passiert: Wir haben eine Berichterstattung in den Medien, die die Beitragsentwicklung in der PKV in den Vordergrund stellt, und es steht der Begriff der "Bürgerversicherung" im Raum. Und vor diesem Hintergrund ist es wirklich nicht wichtig, wie viele Leute zurück wechseln, sondern es ist wichtiger, wie viele Leute gar nicht erst gehen - jetzt, in diesen Monaten: Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass der Zuwachs der PKV ganz gewaltig eingebrochen ist.
Ob ich Recht habe, werden wir erst in einigen Monaten wissen. Falls ich Recht habe, wird dies die PKV vor extremste Probleme stellen, denn sie braucht das Geld der gesunden Neu-Mitglieder.
Bitte entschuldigt das lange Geschwurbel - ich liebe Statistik. |
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Kassen_MA
Anmeldungsdatum: 07.12.2010 Beiträge: 34
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| Verfasst am: Mi Jan 11, 2012 10:26 pm Titel: |
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Hallo,
bei einzelnen Kassen kann es ja auch solche Entwicklungen geben, ohne das deshalb der Gesamtsaldo sich verändert. Durch die Änderung der Wechselfrist von drei auf ein Jahr sind in 2011 leicht höhere Wechselzahlen in die PKV festzustellen. Die Wechsler aus der PKV in die GKV sind überwiegend Jüngere unter 30. Danach nimmt es deutlich ab. Es handelt sich also überwiegend um versicherte Kinder, die eine Ausbildung, ein Studium oder erstmalig eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnehmen. Der Anteil der über 45jährigen ist eher verschwindend gering.
Ach ja, ein Teil sind auch Selbständige, die Angestellte oder Arbeiter werden und somit pflichtig. Man muss die Zahlen schon richtig ***. Trotzdem sinkt der positive Saldo der PKV, da gerade die Billigtarife weniger werden, da sie sich nicht tragen. Wundert es die PKV bei dem Geschäftsgebahren, dass die Kunden reagieren.
So meine Sicht der Dinge! |
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