Was spricht 2014 noch für die KKH?

positive und negative Erfahrungen zu einzelnen Krankenkassen

Moderator: Czauderna

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KKBEO
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Was spricht 2014 noch für die KKH?

Beitrag von KKBEO » 15.02.2014, 20:27

Gibt es einen Grund eine Kasse mit sehr wenigen Servicestellen zu wählen?
Auch heute gibt es noch Gründe mit einem Sachbearbeiter ein persönliches Gespräch zu führen. (Eine Ablehnung einer Leistung ist in einem Tel.Gespräch doch eher zu erwarten, oder sehe ich das nicht richtig?

Krankenkassenfee
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Beitrag von Krankenkassenfee » 15.02.2014, 21:02

Hallo,

das sehe ich nicht so. Die KKH hat im Gegensatz zu mancher BKK immer noch eine Präsenz vor Ort - wenn auch nicht in jeder Stadt. Im Ernstfall kann aber immer noch zu einer Servicestelle fahren.

Die meisten Leistungen sind gesetzliche Leistungen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Versicherten diese Leistungen vorenthalten werden. Anders sieht es bei Satzungs- oder Ermessensleistungen aus. Hier ist der Kostendruck bei vielen Krankenkassen vorhanden. Und mal aus der anderen Sichtweise: Es gibt auch ein Anspruchsdenken, was alles von der Kasse bezahlt werden soll, was eben nicht mit dem Leistungskatalog übereinstimmt. Und den Spruch: Jahrelang hab ich nur eingezahlt und nun will ich mal dieses oder jenes haben .... den findet jeder Kassenmitarbeiter "super klasse" - egal welche Kasse.

Ich denke, dass finanziell die KKH immer noch besser da steht, als z.B. die DAK.

Deshalb verstehe ich nicht, warum gerade nun diese Kasse als Sau durch Dorf getrieben werden soll. Oder geht es da um ein persönliches Problem?

LG, Fee

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derKVProfi
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Beitrag von derKVProfi » 15.02.2014, 21:27

Krankenkassenfee hat geschrieben:Ich denke, dass finanziell die KKH immer noch besser da steht, als z.B. die DAK.

Deshalb verstehe ich nicht, warum gerade nun diese Kasse als Sau durch Dorf getrieben werden soll. Oder geht es da um ein persönliches Problem?

LG, Fee
Aprpos Sau, Dorf und treiben? Nennung DAK ohne Zusammenhang?

Krankenkassenfee
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Beitrag von Krankenkassenfee » 16.02.2014, 20:15

Hallo,

die DAK und die KKH waren die großen Kassen mit einem Zusatzbeitrag. Schon auf dem Präsentierteller, vor allem weil es Ersatzkassen waren.
Diese beiden Kassen wurden in der Vergangenheit immer wieder verglichen. Beide haben auch keinen Zusatzbeitrag mehr.
Nur deshalb hab ich die DAK genannt - ohne Hintergedanken.

LG, Fee

Edit: Ich hab noch mal in den letzten Geschäftsberichten nachgesehen. Beiden Kassen scheint es finanziell so weit gut zu gehen. Welcher Kasse es von beiden nun "besser" geht- sind also nur Gerüchte oder Flurfunk

aokbkkkkhbekhkktk
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Re: Was spricht 2014 noch für die KKH?

Beitrag von aokbkkkkhbekhkktk » 17.02.2014, 21:11

KKBEO hat geschrieben:Gibt es einen Grund eine Kasse mit sehr wenigen Servicestellen zu wählen?
Auch heute gibt es noch Gründe mit einem Sachbearbeiter ein persönliches Gespräch zu führen. (Eine Ablehnung einer Leistung ist in einem Tel.Gespräch doch eher zu erwarten, oder sehe ich das nicht richtig?
was bewegt Dich zu Deiner Frage ? Sprichst Du der KKH die Daseinsberechtigung ab nur weil wir Servicestellen schließen ? das haben andere Kassen(arten) bereits hinter sich oder oder andere (man munkelt die Barmer bereitet sowas vor) noch vor sich... Die Lösung aller Probleme ist das sicher nicht, unsere beiden größten Probleme haben jeweils 4 Buchstaben.

KKBEO
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KKH 2014

Beitrag von KKBEO » 18.02.2014, 10:31

Wer das "Innenleben" der KKH kennt weiß, dass es seit Jahren nicht mehr stimmt bzw. dass nichts mehr zusammenläuft. Ewige Umstruktuierung, Umbesetzungen konzeptionsloses Experimentieren sind an der Tagesordnung. Ich befürchte die fahren den Karren an die Wand.

Eine Fusion wurde verschlafen oder die wollte keiner mehr !!

Leider wird dieser Vorstand und die nachfolgende Crew nicht abgewählt....
Da ist es doch besser das sinkende Schiff vorzeitig zu verlassen. Oder?

Pille
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Beitrag von Pille » 18.02.2014, 11:08

Das mag ja alles sein, aber wer bezahlt Dich eigentlich dafür das Du dich ständig an der KKH abarbeitest ? Oder wo liegt genau jetzt dein Problem oder Dein Interesse ?

Das die KKH Probleme hat ist bekannt, aber es gibt sicher auch noch andere Kassen wo nicht alles glatt läuft.

Krankenkassenfee
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Beitrag von Krankenkassenfee » 18.02.2014, 16:54

Hallo,

im Gegensatz zu anderen Kassen passiert bei der KKH wenigstens was in Sachen "Ruder rumreißen". Ob derartige Umstrukturierungsmaßnahmen erfolgreich sind - das weiß man immer erst danach.

Aber gerade im Bereich der Sofas gibt es eine Spezies der "Früher-war-alles-besser-und-warum-was-ändern-Mentalisten". Diese Spezies ist regional unterschiedlich ausgeprägt und sieht hinter jedem Busch das Feuer brennen :-)))

LG, Fee

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derKVProfi
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Beitrag von derKVProfi » 18.02.2014, 17:28

Die Spezies gibt es nicht nur bei Sofas - das ist eine weit verbreitete Krankheit!

Andere sagen, dass es keine Krankheit, sondern die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist!!!!!

Lady Butterfly
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Beitrag von Lady Butterfly » 18.02.2014, 22:12

Krankenkassenfee hat geschrieben:Hallo,

im Gegensatz zu anderen Kassen passiert bei der KKH wenigstens was in Sachen "Ruder rumreißen". Ob derartige Umstrukturierungsmaßnahmen erfolgreich sind - das weiß man immer erst danach.

Aber gerade im Bereich der Sofas gibt es eine Spezies der "Früher-war-alles-besser-und-warum-was-ändern-Mentalisten". Diese Spezies ist regional unterschiedlich ausgeprägt und sieht hinter jedem Busch das Feuer brennen :-)))

LG, Fee
ohne jetzt auf die Situation bei der KKH einzugehen - die kenne ich nicht gut genug, um sie beurteilen zu können

klar, sind gelegentlich Umstrukturierungen und die Anpassung an die Zeit notwendig

aber man sollte versuchen, die Balance zwischen dem Verändern und dem Bewahren zu halten und vor allem: die Mitarbeiter mitzunehmen

Poet
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Beitrag von Poet » 25.02.2014, 16:23

...man könnte mit dem Wissen von heute die rhetorische Eingangsfrage wie folgt beantworten: Ich würde als Mitarbeiter keiner Kasse mehr mit der Anzahl von Servicestellen werben. Das geht ganz schnell nach hinten los.

Langfristig kann sich keine Kasse mehr Servicenetz leisten als über den GF ausgeglichen wird, es sei denn man nimmt in Kauf, dass dies ggf. zu einem späteren Zeitpunkt über höhere Beiträge der Versicherten finanziert wird.

Aha
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Beitrag von Aha » 25.02.2014, 20:45

...und da ist man eben eher vorn, wenn man rechtzeitig reagiert. Wer weiß, wer jetzt alles noch abspecken muß, wie nun auch die BARMER GEK. :shock:

KKBEO
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Beitrag von KKBEO » 11.08.2014, 19:02

Krankenkassenfee hat geschrieben:Hallo,

das sehe ich nicht so. Die KKH hat im Gegensatz zu mancher BKK immer noch eine Präsenz vor Ort - wenn auch nicht in jeder Stadt. Im Ernstfall kann aber immer noch zu einer Servicestelle fahren.

Die meisten Leistungen sind gesetzliche Leistungen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Versicherten diese Leistungen vorenthalten werden. Anders sieht es bei Satzungs- oder Ermessensleistungen aus. Hier ist der Kostendruck bei vielen Krankenkassen vorhanden. Und mal aus der anderen Sichtweise: Es gibt auch ein Anspruchsdenken, was alles von der Kasse bezahlt werden soll, was eben nicht mit dem Leistungskatalog übereinstimmt. Und den Spruch: Jahrelang hab ich nur eingezahlt und nun will ich mal dieses oder jenes haben .... den findet jeder Kassenmitarbeiter "super klasse" - egal welche Kasse.

Ich denke, dass finanziell die KKH immer noch besser da steht, als z.B. die DAK.

Deshalb verstehe ich nicht, warum gerade nun diese Kasse als Sau durch Dorf getrieben werden soll. Oder geht es da um ein persönliches Problem?

LG, Fee
Hallo, das Argument die DAK steht noch schlechter da, zieht nicht.
Wann freut sich ein DICKER? Wenn er einen noch DICKERN sieht.....

LG KKBEO

Poet
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Beitrag von Poet » 11.08.2014, 22:41

@KKBEO: Es ist ein beliebtes Argument im System und die totgesagte DAK lebt. Aussagen über den Finanzstatus einer Kasse haben sowieso nur noch Aussagewert bis zum nächsten Quartalsbescheid des BMG oder zum nächsten Geistesblitz der Politik und die aufgestellten Haushalte darf man Schattenhaushalte nennen.

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