Beitragsentwicklung PKV in letzten 40 Jahren (Signal Iduna)

Moderator: Czauderna

Dan2704
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Beitragsentwicklung PKV in letzten 40 Jahren (Signal Iduna)

Beitrag von Dan2704 » 11.07.2013, 10:01

Hallo zusammen

Ich bin freiwillig GKV versicherter und äugele gerade mit einem Wechsel in die PKV, und zwar in den Tarif der Signal Iduna Exklusiv Plus mit 0€ SB. Der Tarif ist Luxus verglichen mit den Leistungen der GKV, jedoch bin ich mir nicht sicher, wie beitragsstabil die Signal Iduna ist.

Ich hatte die letzten 10 Jahre Beiträge mal angeschaut eines vergleichbaren Tarifs und eine durchschnittliche Preissteigerung von 4% feststellen können. In der selben Zeit ist der Höchstsatz in der GKV nur um 2.5% in etwa gestiegen! In den letzten 40 Jahren ist er allerdings um 6.57% in der GKV gestiegen und mich würde interessieren, ob wir einen Langzeitvergleich eines Signal Iduna Tarifs haben.

Denn, wenn ich mit 4% vs. 6.57% rechne, gewinnt die Signal bei meinen Berechnungen. Wenn ich mit gleichen Preissteigerungen rechne und 3 Kindern, dann zahle ich bei der PKV sicherlich etwas mehr, aber wenn ich von einer viel stärkeren Steigerung der PKV Beiträge ausgehe im Verhältnis zur GKV; dann bin ich arm im Rentenalter von 55-65.

Danke Euch!

Poet
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Beitrag von Poet » 11.07.2013, 13:25

@Dan: Nur, was nützt Dir der Blick in die Vergangenheit, Du willst Dich ja für die Zukunft privat versichern. Wie sich die Beitragsgestaltung in Zukunft in der GKV/Signal Iduna verhalten wird, das wissen nicht mal die Experten.

Mal sehen was der KVProfi zum Tarif selbst sagt.

röschen
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Re: Beitragsentwicklung PKV in letzten 40 Jahren (Signal Idu

Beitrag von röschen » 11.07.2013, 15:11

Dan2704 hat geschrieben:aber wenn ich von einer viel stärkeren Steigerung der PKV Beiträge ausgehe im Verhältnis zur GKV; dann bin ich arm im Rentenalter von 55-65.
Geh mal davon aus! Mein Mann hatte in den ersten 10 Jahren "Normaltarif mit SB" PKV (ab 33. Lj.) eine Steigerung von ca. 100 %, liegt aber angeblich im Vergleich zu Kollegen noch günstig.

derKVProfi

Beitrag von derKVProfi » 11.07.2013, 23:52

Wie schpon woanders geantwortet:
Ihr grundsätzlicher Ansatz ist völlig verkehrt. So kann und sollte man es nicht berechnen!

Die PKV ist die Rückversicherung eines Selbstzahlers, der alle Verhandlungen über Diagnose, Therapie, etc. mit den Leistungserbringern führen muss! Das setzt Durchsetzunhgsvermögen, Kompetenz, Bildung, Geld und Eigenverantwortung voraus.

Der Deckungsumfang entspricht nicht zwangsläufig den Kosten, die Sie durch Ihre Entscheidungen verursachen!

Der Deckungsumfang ist auch starr und kaum bis nicht veränderbar, außer man wechselt den Tarif!

Die GKV ist eher ein Versorgungs- als ein Versicherungssystem. der Leistungserbringer muss sie deutlich darauf hinweisen, wenn er Ihnen Leistungen anbietet, die nicht durch das gesetzliche System abgedeckt sind, also von Ihnen selbst bezahlt werden müssen.

Durch Optimierung und Veränderung wird sich die Beitragsentwicklung in der GKV "immer" unterhalb der Beitragsentwicklung in der PKV, die ja nur "dummer" Kostenerstatter ist, halten.

Ob ich Selbstzahler werde, also die GKV verlasse, sollte niemals vom Beitrag und der zukünftgien, kaum voerzusagenden, Beitragsentwicklung abhängig gemacht werden, sondern ausschließlich von der Frage ob Sie die oben genannten Voraussetzungen heute und in Zukunft erfüllen (wollen)!

NEUE KV
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Beitrag von NEUE KV » 12.07.2013, 10:28

zu dem, was der KV-Profi angemerkt hat, noch folgenden weiteren Gedanken: nach meiner professionellen Beurteilung haben wir nur noch maximal 5-10 Jahre das jetzt bestehende System in Deutschland, dann kommt eine staatliche GRundversicherung/Bürgerversicherung oder wie immer man das Kind nennt. Insofern sind Überlegungen, wie die Beiträge in einer bestimmten PKV vs der GKV in vielleicht 20 oder mehr Jahren aussehen, im Wesentlichen irrelevant.

Wichtig sind die Punkte, die der KV-Profi aufgeführt hat. Ketzerisch könnte man natürlich auch sagen: wenn die Bürgerversicherung in ein paar Jahren kommt mit entweder einer Öffnungsklausel zurück in die GKV oder gar einer Versicherungspflicht in der GKV für all, dann kann man auch die Ersparnis durch einen möglicherweise derzeit noch niedrigeren PKV-Beitrag ruhig mitnehmen bis dahin --- aber dann muss man auch wie ich davon überzeugt sein, dass die Bürgerversicherung kommen wird :twisted:

Dan2704
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Beitrag von Dan2704 » 12.07.2013, 14:03

Hallo zusammen und danke vielmals für Eure Antworten.

Leider hilft mir die Antwort des KV Profis nicht so sehr :/ Mir ist schon klar, dass ich selbständig sein muss und die Leistungen einfordern muss bei der PKV, aber das hat mir immer noch nicht bei der Frage der Beitragssteigerungen geholfen, denn ich möchte im Alter nicht "alt" aussehen, wenn ich kein Geld für einen vernünftigen Versicherungsschutz habe für mich und meine Familie; und nicht mehr zahlen als die GKV für schlechtere Leistungen im Standartarif :/

Wie gesagt, rein die Fakten: der GKV Höchstbeitrag ist in den letzten 40 Jahren ist um 6.57% durchschnittlich gestiegen, und dabei erheblich Leistungen gekürzt. Wie wäre es bei der PKV der Signal Iduna oder einer anderen gewesen?

Und wie ist der Signal Exklusiv Plus Tarif- kannst Du dazu raten? ist das ein Rundumsorgelos Tarif?

Neue KV: Das ist ein interessantes Kalkül, aber so sicher bin ich nicht, dass die PKV Versicherten noch irgendwie mal in die GKV können.

Wie schaut es denn aus, wenn ich ins Ausland gehe für ein paar Jahre. Muss ich dann wieder zurück in die PKV, wenn ich da einmal versichert war?

Danke!

NEUE KV
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Beitrag von NEUE KV » 12.07.2013, 17:28

Dan2704 hat geschrieben:Hallo zusammen und danke vielmals für Eure Antworten.

Neue KV: Das ist ein interessantes Kalkül, aber so sicher bin ich nicht, dass die PKV Versicherten noch irgendwie mal in die GKV können.

Wie schaut es denn aus, wenn ich ins Ausland gehe für ein paar Jahre. Muss ich dann wieder zurück in die PKV, wenn ich da einmal versichert war?

Danke!
Ich sagte ja, das ist natürlich auch ein bisserl Spekulation, aber auf hohem Niveau - aus meiner Sicht, die viele Experten teilen, führt an der Bürgerversicherung kein Weg vorbei.

Zu Deiner anderen Frage: das ist ganz einfach - wenn Du 1 Jahr in einem anderen EU-Staat lebst und dort in der staatlichen Krankenversicherung bist, kannst Du Dich bei Rückkehr auch wieder mit gutem Recht im direkten Anschluss in einer deutschen GKV freiwillig versichern, auch als Selbstständiger. Es gibt Aussagen, dass schon ein paar Wochen im europäischen Ausland ausreichen, aber da bin ich skeptisch.

Cheerio

derKVProfi

Beitrag von derKVProfi » 12.07.2013, 17:32

Dan2704 hat geschrieben:Leider hilft mir die Antwort des KV Profis nicht so sehr :/ Mir ist schon klar, dass ich selbständig sein muss und die Leistungen einfordern muss bei der PKV, aber das hat mir immer noch nicht bei der Frage der Beitragssteigerungen geholfen, denn ich möchte im Alter nicht "alt" aussehen, wenn ich kein Geld für einen vernünftigen Versicherungsschutz habe für mich und meine Familie; und nicht mehr zahlen als die GKV für schlechtere Leistungen im Standartarif :/

Dann sollten Sie dafür Sorge tragen, dass Sie immer ausreichenden Mittelzufluss haben!!

Wie gesagt, rein die Fakten: der GKV Höchstbeitrag ist in den letzten 40 Jahren ist um 6.57% durchschnittlich gestiegen, und dabei erheblich Leistungen gekürzt. Wie wäre es bei der PKV der Signal Iduna oder einer anderen gewesen?

Das ist schon alleine deshalb irrelveant, weil Sie keine Zeitmaschine haben um 40 jahre zurück zu reisen um dann vor 40 jahren in die PKV einzusteigen! Die nächsten 40 Jahre werden, und keiner weiß wie, anders laufen. Sicher ist aber, dass die Beitragssatzentwicklung in der GKV eine politische Dimension hat. Deshalb wird der Gesetzgeber eingreifen. Fakt ist auch, dass die Selbstzahler in bestimmten Ländern der Welt, und dazu gehört auch Deutschland, immer mehr von den Ärzten im Sinne einer Kompensation ausgenommen werden!

Also gehen Sie grundsätzlich davon aus, dass die Beitragsentwicklung in der PKV immer höher sein wird, als in der GKV!
Dann beachten Sie bitte, dass der Beitrag multipliziert mit 12 * Jahre bis 90 zwischen 350.000 und 500.000 Euro liegen muss (je nach Leistungsniveau). Jeder Euro drunter muss irgendwan zusätzlich nachgezahlt werden!


Und wie ist der Signal Exklusiv Plus Tarif- kannst Du dazu raten? ist das ein Rundumsorgelos Tarif?

Es gibt in der PKV kein einzige Rund-Um-Sporglos-Paket. Der Tarif Exklusiv ist in vielen leistungsmerkmalen sehr umfassend und hoch. In einigen aber auch stark reglementiert! Der PLUS ist eine AG-Zuschuss-Optimierung!

Neue KV: Das ist ein interessantes Kalkül, aber so sicher bin ich nicht, dass die PKV Versicherten noch irgendwie mal in die GKV können.

Wenn die Tür für neue Kunden zugeschlagen wird, s.a. SPD Konzept, dann MUSS die Tür zurück einmal für 12 Monate aufgemacht werden (Verfassungsrecht)!

Wie schaut es denn aus, wenn ich ins Ausland gehe für ein paar Jahre. Muss ich dann wieder zurück in die PKV, wenn ich da einmal versichert war?

Das lässt sich nur als umfangreicher Aufsatz beantworten, weil die Frage zu allgemein ist! In welches Land gehen Sie wann und wie lange um was zu machen?

derKVProfi

Beitrag von derKVProfi » 12.07.2013, 18:34

Für mich das klassische Beispiel, dass Menschen versuchen sich die PKV schön zu rechnen!

Es war doch bereits klar und eidneutig gesagt:
Durch Optimierung und Veränderung wird sich die Beitragsentwicklung in der GKV "immer" unterhalb der Beitragsentwicklung in der PKV, die ja nur "dummer" Kostenerstatter ist, halten.
Klassiker, den ich in fast 30 jahren immer wieder erlebt habe:

Ich weiß, dass es böse endet und ich es mir eigentlich weder leisten noch erlauben kann, aber bitte gebt mir ein Excel Chart, dass mir meine Sorgen nimmt!!

Das ist nicht die Basis für die Entscheidung: ich verlasse die GKV! Kein Beitrag, Kein Beitragsvorteil und keine prognostizierte Beitragsentwicklung, die definitiv für die Zukunft überhaupt gar nicht möglich ist! Außer: die Beiträge werden in der PKV immer deutlicher ansteigen, als die Beiträge in der GKV, und sie sind EINKOMMENSUNABHÄNGIG! Der Grund dafür ist, dass die PKV ausschließlcuh PAYER ist, von einigen wenigen ganz zarten und schwachen Versuchen des Leistungs-Managements abgesehen! Die PKV ist ein Kostenerstatter - die Kosten steuern müssten die Versicherten! Die sind damit in der Masse überfordert!

Dan2704
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Beitrag von Dan2704 » 12.07.2013, 18:50

Hallo zusammen,

Danke Euch vielmals für die Hilfe!

- Was heisst ausreichender Mittelzufluss? Auf was soll ich mich einstellen? ;)
- Der Beitrag * 12 Jahren bis 90 liegt momentan bei 431,000€ Eigenbeitrag ohne Kind bzw. 493,000€ Gesamtbeitrag für die Tarife Eklusiv Plus bis Rentenalter und dann den Komforttarif. Mit Kindern sind wir bei 538,000€ Gesamtbeitrag, bzw. 447,000€ Eigenbeitrag.
Ist das OK? Verglichen mit der GKV werde ich ca. 2 Mio.€ mehr gezahlt haben bei der PKV! Das ist doch Irrsinn, oder?
- Bezüglich Wechsel zurück in GKV: Du meinst also, dass, wenn die PKV keine neuen Kunden mehr aufnehmen darf die Bestandskunden der PKV wieder in die GKV zurück dürfen?
- Bezüglich Ausland: Ich war 8 Jahre im Ausland bisher und würde jetzt 2 weitere Jahre in Deutschland bleiben, wäre dann offen noch einmal nach Frankreich zu gehen oder aber auch nach Spanien, Italien für 2-3 Jahre. Wie gestaltet sich da ein Wechsel, wenn ich zurückkomme?

Danke!

derKVProfi

Beitrag von derKVProfi » 12.07.2013, 19:22

Dan2704 hat geschrieben:- Was heisst ausreichender Mittelzufluss? Auf was soll ich mich einstellen? ;)

26 Familienhaus, schuldenfrei, hohe garantierte und unverfallbare Betriebsrente und private Voirsorge! Unter heutigen Gesichtspunkten solltest Du IMMER (unter Berücksichtigung der Inflation) 4-5.000 Euro monatlich netto haben!

- Der Beitrag * 12 Jahren bis 90 liegt momentan bei 431,000€ Eigenbeitrag ohne Kind bzw. 493,000€ Gesamtbeitrag für die Tarife Eklusiv Plus bis Rentenalter und dann den Komforttarif.

Den zweiten Teil vergessenw wir einmal (Hypothes im Quadrat oder was?) - Kinder, KTG, 10% Zuschlag und PPV raus - was kommt dann raus? Die Differenz zu 500.000 kommt dann noch einmal auis "zusätzliche BAP mindestens oben drauf! Also zusätzlich zu dem, was sowieso kommt durch steigende Lebenserwartung und steigende Kosten!

Mit Kindern sind wir bei 538,000€ Gesamtbeitrag, bzw. 447,000€ Eigenbeitrag.

Kinder sind doch nicht Dein Beitrag - die zahlen für sich selber!

Ist das OK? Verglichen mit der GKV werde ich ca. 2 Mio.€ mehr gezahlt haben bei der PKV! Das ist doch Irrsinn, oder?

Nein, nicht Irrsinn, sondern eine Option! Aber woher weißt Du, was in 40 jahren raus kommt? Ein Schmarrn weißt Du! Lass doch einfach die Hochrechnungen! Willst Du in einer GKV versorgt werden und das unter der Entscheidungfreiheit des BMG, des BT, des BR oder der Bundesregierung, ggf. ständig wechselnt nach Wahlergebnis, oder willst Du eine klar definierten Leistungs-Rahmen, der nciht veräönderbar ist und in dem DU für ALLES SELBST verantwortlich bist!

- Bezüglich Wechsel zurück in GKV: Du meinst also, dass, wenn die PKV keine neuen Kunden mehr aufnehmen darf die Bestandskunden der PKV wieder in die GKV zurück dürfen?

Wenn die Tür "PKV als substitutive PKV" zugeschlagen wird, dann geht nur das, was im SPD Konzeopt steht. das ist doch seit jahren bekannt und verfassungsrechlicher Konsens! Die SPD hat doch gelernt, was geht und was nicht geht! Programm Grüne und Linke geht nicht, so wie es in den papieren steht, weil die Verfassung es nicht zulässt! Da gibt es keine zwei Meinungen, sondern nur eine mit einer gewissen Grauzone in der Mitte!

- Bezüglich Ausland: Ich war 8 Jahre im Ausland bisher und würde jetzt 2 weitere Jahre in Deutschland bleiben, wäre dann offen noch einmal nach Frankreich zu gehen oder aber auch nach Spanien, Italien für 2-3 Jahre. Wie gestaltet sich da ein Wechsel, wenn ich zurückkomme?

Wer in der EU/EWR/Schweiz arbeitet unterliegt dort der KV Pflichtversicherung. 12 Monate ununterbrochen und man kommt bei Rückkehr nach Deutschland zurück in die GKV! Die EU/EWR/Schweiz KV-Pflicht ist eine Vorversicherung, wie die deutsche GKV! Europäisches Recht! Vorbehalt: aktuelle Rechtslage, die sich Morgen ändern kann - Kündigung der europäischen Verträge, Auseinanderbrechen der EU, etc.!)

P.S.;: EU/EWR/Schweiz ist aber bitte kein Ausland, sondern Europa - das ist was ganz anderes!

Poet
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Beitrag von Poet » 12.07.2013, 21:28

derKVProfi hat geschrieben:Nein, nicht Irrsinn, sondern eine Option! Aber woher weißt Du, was in 40 jahren raus kommt? Ein Schmarrn weißt Du! Lass doch einfach die Hochrechnungen! Willst Du in einer GKV versorgt werden und das unter der Entscheidungfreiheit des BMG, des BT, des BR oder der Bundesregierung, ggf. ständig wechselnt nach Wahlergebnis, oder willst Du eine klar definierten Leistungs-Rahmen, der nciht veräönderbar ist und in dem DU für ALLES SELBST verantwortlich bist![/color]
@derKVProfi: Inhaltlich wie immer brilliant, von der Art & Weise her...na ja. :shock:

NEUE KV
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Beitrag von NEUE KV » 12.07.2013, 21:40

Poet hat geschrieben:
derKVProfi hat geschrieben:Nein, nicht Irrsinn, sondern eine Option! Aber woher weißt Du, was in 40 jahren raus kommt? Ein Schmarrn weißt Du! Lass doch einfach die Hochrechnungen! Willst Du in einer GKV versorgt werden und das unter der Entscheidungfreiheit des BMG, des BT, des BR oder der Bundesregierung, ggf. ständig wechselnt nach Wahlergebnis, oder willst Du eine klar definierten Leistungs-Rahmen, der nciht veräönderbar ist und in dem DU für ALLES SELBST verantwortlich bist![/color]
@derKVProfi: Inhaltlich wie immer brilliant, von der Art & Weise her...na ja. :shock:
Also, ich versteht nicht, warum alle immer so empfindlich snd bei "Der KV-Profi" was den Ton betrifft.
Ich habe nun schon eine mehrjährige Geschichte mit "der KV-Profi" und mir im Laufe der Zeit einige herbe Sätze anhören müssen. A la: "wollen Sie mir wirklich erzählen, Sie haben von der BaFin das und das...."
Er hat manchmal eine etwas abrasive Art, aber er ist ehrlich und straight bis ganz zum Kern und, das ist zumindest meine Erfahrung: wer ihm echte und überzeugende Argumente bringt, der findet jemanden der - im Gegensatz zu den ganzen deutschen PKV uznd GKV Vorständen - eine einmal gefasste Meinung auch komplett revidiert, weil es um Fakten und nicht um Stolz/Eigennutz etc geht. Muss man nur mal seiner Blog zur Überwachung/KOntrolle von Versicherungsblogs lesen..da kriegen viel, die unscharf und blabla argumentieren ihr Fett ab - selbst wenn sie gegen PKV oder sonst was sind. Denn "Der KV-Profi" - und das muss man ihm einfach lassen, ist niemandes Büttel. Ich weiß schon heute: sollte ich/die NEUE KV irgendwas machen, was seinen hohen Standards nicht entspricht hinsichtlich Kundenschutz und Transparenz, dann wird es bitter Prügel online geben. Und genau dafür schätze ich ihn, einen der wenigen fachkundigen und wirklich kritischen Geister in diesem KVMoloch von Deutschland....

So, und nachdem ich solche Schalmeien-Klänge von mir gegeben habe: Du weisst was ich trinke, KV-Profi :lol:

Poet
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Beitrag von Poet » 12.07.2013, 22:01

@Neue KV: Ich mag seine Fachkompetenz und seinen Eifer sogar sehr - in puncto Kommunikation braucht er aber echt noch viel Nachhilfe. :D

KKA
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Beitrag von KKA » 12.07.2013, 22:38

@ NEUE KV

Absolut keinen Einwand gegen KV-Profis Fach-und Sachkenntnisse, und auch nicht gegen seine 'direkte' Kommunikation. Nur, er setzt seine eigenen Standards als Messlatte für Andere, die z.B. kommunikativ nicht fähig sind, sich präzise auszudrücken. Solche Menschen gibt es halt und da ist es wenig hilfreich und aus meiner Sicht unangemessen, wenn KVProfi diese wie dumme Trottel hinstellt (wie wir hier des öfteren feststellen konnten). Das ginge auch anders, gerade von jemanden, der dazu fähig ist.

Gruss
KKA

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