Pflegeleistung - berufliche Auszeit


 
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the-blue-cloud
Gast





Verfasst am: Sa Aug 25, 2018 5:35 pm    Titel: Pflegeleistung - berufliche Auszeit

vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen......
Liesel, bisher als Verwaltugnsangestellte tätig, war nun selber 15 Monate krank und pflegt seit Jahren den Vater ( Stufe II). Dei A>U endet udn sie möchte nun die Arebit unterbrechen und sich 3 Monate lang der Pflege des Vaters widmen. Möglichg ist eine Familienpflege bis 24 Mon) , eine Pflege bis zu 6 Monaten oder auch eine Begleitung in der letzten Lebensphase bis zu 3 Mon. Sie ist sich wegen der fehlenden KV im Unklaren. Ein Familienhilfeanspruch besteht nicht, der Ehegatte ist beihilfeberechtigt. Einereits könnte sie eine frw. Versicherung in der gesetzl. KV beantragen, andererseits wird vermutlich wegen des fehlenden eigenen Einkommens ein teilweiser Beihilfeanspruch entstehen. Im letzteren Fall wäre nur ein private Zusatzversicheurng zur Aufstockung einschlägig. Was kostengünstiger ist, ist mir unklar. Irgenwo habe ich etwas von einer Zusatzleistung zu den Beiträgen durch die Pflegekasse in Erinnerung. Wer kann mehr dazu sagen?? Danke vorab.
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Czauderna



Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 8886

Verfasst am: Sa Aug 25, 2018 6:15 pm    Titel:

Hallo,
ja, die Freistellung zählt als unbezahlter Urlaub mit Kündigungsschutz, wenn ich davon ausgehen kann, dass die Betreffende als Arbeitnehmerin krankenversicherungspflichtig beschäftigt ist. Während dieser Zeit muss sie sich selbst krankenversichern. Das kann in der bisherigen GKV-Kassse sein und wenn sie dann keine oder nur geringe Einnahmen hat, dann kostet das ca. 182,00 € im Monat.
Du schreibst hier aber etwas von Beihilfeanspruch - wo käme der her ?. Da wäre natürlich auch eine PKV-Teilversicherung denkbar.
Einen Beitragszuschuss von der Pflegekasse gibt es nicht - der könnte ja vom zu Pflegenden vom Pflegegeld geleistet werden - nur so als Vorschlag.
Die Pflegekasse zahlt, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind Rentenversicherungsbeiträge für die Pflegeperson.
Gruss
Czauderna
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RHW



Anmeldungsdatum: 21.02.2010
Beiträge: 515

Verfasst am: So Aug 26, 2018 10:49 am    Titel:

Hallo,

es gab da in den letzten Jahren eine Änderung:

Die Pflegekasse zahlt auf Antrag einen Zuschuss zu den Krankenversicherungsbeiträgen, aber nicht mehr als den Mindestbeitrag. Wenn die Bruttoeinnahmen der pflegenden Person mehr als 1015 Euro monatlich betragen, ist der Beitrag höher als der Mindestbeitrag. Wenn der Ehegatte nicht in der GKV ist, wird die Hälfte der Ehegatten-Bruttoeinnahmen bei der Beitragsberechnung herangezogen (es gibt für Kinder ggf. Freibeträge). Aus den Ehegatteneinnahmen ergibt sich aber maximal ein Beitrag von ca. 390 Euro.

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/pflegezeit-212-beitraege-fuer-freiwillige-mitglieder_idesk_PI10413_HI6689057.html

Wenn man in die PKV wechselt, können folgende Punkte wichtig sein:
- je nach Dauer des Berufslebens können auch kurze Lücken in der GKV gravierende Auswirkungen auf die Höhe der Beiträge als Rentner haben ("Vorversicherungszeiten für die KVdR")
- ab dem 55. Geburtstag ist die Rückkehr wesentlich erschwert
- bei Wegfall des Beihilfeanspruchs (z.B. Erbschaft, Selbstständigkeit, Scheidung) steigt der PKV-Beitrag ganz wesentlich. Eine besondere Rückkehrmöglichkeit in die GKV besteht dann aber nicht.

Gruß
RHW
_________________
Gruß
RHW

Für vernünftige Antworten braucht man genügend Informationen vom Fragesteller.
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Czauderna



Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 8886

Verfasst am: So Aug 26, 2018 11:05 am    Titel:

Hallo RHW,
vielen Dank für den Hinweis - ich war zwar auch bei Haufe unterwegs, aber das habe ich dann wohl nicht gefunden oder überlesen.
@the-blue-cloud - sorry, da lag ich wohl daneben - also bitte an die Pflegekasse wenden und konkret anfragen.
Gruss
Czauderna
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