eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

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titanocen
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eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von titanocen » 06.05.2020, 23:09

Da es offensichtlich noch niemand in diesem Forum zustande gebracht - oder gewagt hat-
rede ich hier mal Klartext:

REFORM

ich sehe nicht länger ein, daß ich für Schäden, die ein Raucher, Alkoholiker oder Extremsportler an sich verübt, länger bezahlen soll.

1. Raucher:
Rauchen ist Herzinfarkt-Risiko Nr. 1. Es führt weiterhin zu div. Krebserkrankungen, wie wir alle wissen (sollten). Nikotin ist ausserdem eines der stärksten Nervengifte, die es überhaupt gibt.
Aus diesem Grunde halte ich eine Reform für absolut notwendig:

Die Zigarettenpreise werden um den Betrag x erhöht. Dieser Betrag wird in eine Raucher-Teilkasko-Versicherung eingezahlt, von der alle Raucherschäden (kardiovaskulär, Reha usw.) bezahlt werden.
Der normale KK-Betrag kann damit um ca. 5% gesenkt werden, für alle, d.h. alle haben mehr Geld in der Tasche, bis auf die Raucher, sofern sie weiter rauchen wollen.
Ich gehe sogar noch weiter:
Reemtsma und co. sind vom Staat legaliserte Drogenhändler, sie verkaufen Drogen gegen eine Steuerabfuhr. Das muss aufhören.
Entweder:
90% der Reemtsa & co.-Gelder werden beschlagnahmt und der Raucher-Kasko zugeführt, um alle Schäden, die er/sie verursachen, auszugleichen,
oder,
der Handel mit Drogen wird legalisiert. D. h. jeder darf jede Droge (LSD, Marihuana, Heroin, Ecstasy und alle anderen Modernen) irgendwo verkaufen, sofern er ein Gewerbelizenz hat und seine Steuern zahlt.
Fair ist fair.

ippuj
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von ippuj » 07.05.2020, 08:01

Übles Thema (das darüber hinaus besser in den Bereich "Gesundheitspolitik" gehört).

Ich sehe nicht länger ein, Drogen- und Alkoholabhängige zu finanzieren.

Ich sehe ebenfalls nicht ein, Schutzimpfungen für Fernreisende zu finanzieren; ich selbst war (außer in meiner Jugend einmal in Frankreich) noch nie im Ausland.

Ich sehe auch nicht ein, daß manche Leistungen für Familien in der GKV enthalten sind. Wieso werden 3 Befruchtungsversuche von der GKV finanziert?

Die Liste ist beliebig erweiterbar.


So fühlt sich immer irgendeine Gruppe ungerecht behandelt. Die Nichttrinker wollen die Alkoholiker nicht finanzieren, die Zuhause-Bleiber nicht die Reisenden, die Singles nicht die Familien. Da gibt es fast unzählige weitere Gruppen und ganz am Ende steht dann wahrscheinlich die Frage nach "lebenswertem Leben", die wir nicht wirklich diskutieren wollen.

Das gegenseitige Aufrechnen führt für keine Seite zu einem befriedigenden Ergebnis. Daher halte ich die momentane Regelung für einen tragbaren Kompromiß.

Gruß ippuj

Czauderna
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von Czauderna » 07.05.2020, 10:14

Hallo und willkommen im Forum,
wie es schon mein Vorschreiber angeregt hat, habe ich deinen Beitrag in die passende Kategorie geschoben.
Zum Inhalt - da bin ich mit dir einer Meinung, eine Gesundheitsreform ist auch dringend erforderlich Argumente dafür gibt es sehr viele, nicht nur die von dir genannten. Allerdings passt zu deinem Beitrag folgender Spruch - "Allen Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann".
Ich selbst war 48 Jahre bei einer GKV-Kasse beschäftigt und hatte mit so ziemlich allen Bereichen (Beitrag und Leistungen) zu tun.
Die GKV ist immer noch eine Solidargemeinschaft und sollte es auch bleiben.
Gruss
Czauderna

titanocen
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von titanocen » 08.05.2020, 00:10

Jeder Mensch sollte selbst entscheiden dürfen, wann , wo, in welchem Falle man sich wie entscheidet (DiB - Demokratie in Bewegung).
Wenn die demokratische Mehrheit sich dafür entscheiden sollte, daß alle Bürger GERs grundsätzlich für alle Schäden aller Bürger aufkommen sollen, bitte schön. Mit dieser demokratischen Entscheidung wäre ich einverstanden, und würde für mich bedeuten, GER (und wahrscheinlich auch die EU) zu verlassen.
Czauderna hat geschrieben:
07.05.2020, 10:14
Hallo und willkommen im Forum,
Danke
Die GKV ist immer noch eine Solidargemeinschaft und sollte es auch bleiben.
Gruss
Czauderna
Das ist eine antiquierte Denkweise. Ich weigere mich, als Nichtraucher und - im weitesten Sinne - Nichttrinker, als auch Nicht-Extremsportler zur Kasse gebeten zu werden, nur weil einige Idioten in der Hochsommerzeit unbedingt in den Bergen Skifahren wollen und riskieren, sich Beinbrüche oder andere finanziell aufwändige Operationen an sich vornehmen lassen zu müssen.

Wenn Du wirklich der Meinung bist, daß ein Heroinsüchtiger sich in aller Öffentlichkeit seine Spritze reindrücken darf, um anschließend von der Polizei und Prof.Dr.Dr. Freud in eine Zwangsentziehungsanstalt gesteckt zu werden auf Deine/unsere Kosten, dann bist Du offensichtlich selbst etwas pocito-loco.
Nichts für Ungut, aber wenn das Deine Denkweise sein sollte, dann hast Du wohl irgendwo einen Magneten bei Dir.

titanocen
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von titanocen » 08.05.2020, 00:42

ippuj hat geschrieben:
07.05.2020, 08:01
Übles Thema
Das ist kein übles Thema, sondern ein längst notwendig gewordenes Thema, aber sowohl die KKs als auch deren Mitglieder drücken sich vor diesem. Irgendwie habe ich den Eindruck, daß es in den meisten Foren nur feige A..kr.. gibt. Warum sollte sonst ein KK-Mitglied nicht darüber glücklich sein, u.U. statt 15% KK-Beitrag nur noch 10% zu zahlen und damit mehr Geld in seiner Börse zu haben ?
Ich sehe ebenfalls nicht ein, Schutzimpfungen für Fernreisende zu finanzieren; ich selbst war (außer in meiner Jugend einmal in Frankreich) noch nie im Ausland.
Völlig korrekt. Ich habe 40 Jahre in meine KK eingezahlt, ohne diese nennenswert in Gebrauch nehmen zu müssen. Da sollten insofern einige Schutzimpfungen wohl selbstverständlich sein. Leider ist dies nicht so, denn insbesondere heute in Corona-Zeiten, sind Pneumokokken-Schutzimpfungen fast gar nicht möglich.
Ich sehe auch nicht ein, daß manche Leistungen für Familien in der GKV enthalten sind. Wieso werden 3 Befruchtungsversuche von der GKV finanziert?

Die Liste ist beliebig erweiterbar.[/i]
Ja, richtig, aber es gibt für alles eine Lösung. Und auch wenn einige Theoretische Chemiker behaupten, es gäbe keine Transformationsfunktionen, um die Energieeigenwerte der Allgemeinen zeitabhängigen Schrödingergleichung explizit lösen zu können, heißt es noch lange nicht, daß es tatsächlich der Fall ist. Ich arbeite seit einiger Zeit an einer Lösung...

So fühlt sich immer irgendeine Gruppe ungerecht behandelt. Die Nichttrinker wollen die Alkoholiker nicht finanzieren, die Zuhause-Bleiber nicht die Reisenden, die Singles nicht die Familien. Da gibt es fast unzählige weitere Gruppen und ganz am Ende steht dann wahrscheinlich die Frage nach "lebenswertem Leben", die wir nicht wirklich diskutieren wollen.
In meinem Modell muss kein Raucher einen Alkoholiker finanzieren - und umgekehrt. Der Reisende schließt eine Reise-KKV ab, ist sowieso empfehlenswert und damit hat der Nichtreisende auch keine Kosten, was ist das Problem ?
Das gegenseitige Aufrechnen führt für keine Seite zu einem befriedigenden Ergebnis. Daher halte ich die momentane Regelung für einen tragbaren Kompromiß.

Gruß ippuj
Definitiv nicht.
Wenn der Raucher statt 5E nun 10E zahlen muss für seine Nikotinsucht, ist das sein Problem (und die von Reemtsma und co), aber nicht meine, da ich nicht nikotinabhängig bin (vgl. Alkoholismus). Ich denke nicht, daß Du bereit wärest, im Monat 50E mehr zu bezahlen, nur weil ich unbedingt Kaviar und Bollinger genießen möchte.

Czauderna
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von Czauderna » 08.05.2020, 17:24

Hallo,
Das ist eine antiquierte Denkweise. Ich weigere mich, als Nichtraucher und - im weitesten Sinne - Nichttrinker, als auch Nicht-Extremsportler zur Kasse gebeten zu werden, nur weil einige Idioten in der Hochsommerzeit unbedingt in den Bergen Skifahren wollen und riskieren, sich Beinbrüche oder andere finanziell aufwändige Operationen an sich vornehmen lassen zu müssen.

Wenn Du wirklich der Meinung bist, daß ein Heroinsüchtiger sich in aller Öffentlichkeit seine Spritze reindrücken darf, um anschließend von der Polizei und Prof.Dr.Dr. Freud in eine Zwangsentziehungsanstalt gesteckt zu werden auf Deine/unsere Kosten, dann bist Du offensichtlich selbst etwas pocito-loco.
Nichts für Ungut, aber wenn das Deine Denkweise sein sollte, dann hast Du wohl irgendwo einen Magneten bei Dir.


So gesehen, bin ich gerne antiquiert - wie gesagt, ich war fast 50 Jahre bei einer gesetzlichen Krankenkasse tätig. Natürlich gab und gibt es Fälle, bei denen man sich fragt ob das wirklich sein muss, das die Solidargemeinschaft dafür aufkommen muss. Dein Beispiel mit dem Heroinsüchtigen hat allerdings nichts mit der Krankenkasse zu tun, eher mit der Steuer.
Dein etwas rauher Ton mir gegenüber, das kann ich ab. Mit solchen Typen von Mensch hatte ich aus beruflichen Gründen auch schon sehr oft zu tun gehabt.
Halten wir also fest, wir wissen jetzt was Du auszusetzen hast - wie hättest du es denn gerne reformiert, das Gesundheitssystem.
Gruss
Czauderna

titanocen
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von titanocen » 08.05.2020, 18:52

per aspera ad astra
Czauderna hat geschrieben:
08.05.2020, 17:24

So gesehen, bin ich gerne antiquiert - wie gesagt, ich war fast 50 Jahre bei einer gesetzlichen Krankenkasse tätig
ganz offensichtlich warst Du zu lange da tätig und bist etwas blind geworden...
Dein Beispiel mit dem Heroinsüchtigen hat allerdings nichts mit der Krankenkasse zu tun, eher mit der Steuer.
Das ist falsch.
Wenn ein Heroinsüchtiger einen Entzug mache möchte, egal, ob warm (Methadon) oder kalt, dann zahlt dies die KK und damit ein jeder, der in diese KK einzahlt.
Ich denke, Du hast viel zu lange mit den KK herumngeklüngelt und dabei Übersicht und Zusammenhänge verloren.

Czauderna
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von Czauderna » 08.05.2020, 19:05

titanocen hat geschrieben:
08.05.2020, 18:52
per aspera ad astra
Czauderna hat geschrieben:
08.05.2020, 17:24

So gesehen, bin ich gerne antiquiert - wie gesagt, ich war fast 50 Jahre bei einer gesetzlichen Krankenkasse tätig
ganz offensichtlich warst Du zu lange da tätig und bist etwas blind geworden...
Dein Beispiel mit dem Heroinsüchtigen hat allerdings nichts mit der Krankenkasse zu tun, eher mit der Steuer.
Das ist falsch.
Wenn ein Heroinsüchtiger einen Entzug mache möchte, egal, ob warm (Methadon) oder kalt, dann zahlt dies die KK und damit ein jeder, der in diese KK einzahlt.
Ich denke, Du hast viel zu lange mit den KK herumngeklüngelt und dabei Übersicht und Zusammenhänge verloren.
Auch wenn es dir schwerfällt das zu akzeptieren, der Entzug ist in der Regel keine Sache der Krankenkasse ,sondern nur die Entgiftungsphase.
Methadon zulasten der Kasse ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme und Entzugsbehandlungen gibt es nicht nur bei Heroin, sondern z.b. auch bei Alkoholabhängigkeit, bei Tablettensucht oder auch bei Spielsucht.
Es ist auch nicht so, dass die Beiträge eines Einzelnen auch nur an seine Krankenkasse gehen, die fließen in den Gesundheitsfonds und aus diesem erhalten dann die einzelnen Kassen Geld zugeteilt.
Wenn du dich hier angemeldet hast, um in deinen Beiträgen andere persönlich anzugreifen, dann wird deine Karriere als Foren-User nicht allzu lange andauern.
Ich habe dir nichts getan, also befleißige Dich bitte eines anderen Tons - ich gehe davon aus, wenn du schon 40 Jahre Steuern und Beiträge gezahlt hast, dass du in einem Alter bist in dem man ein einigermaßen gesittetes Benehmen erwarten kann.
Ich möchte ungern den Thread deshalb schließen müssen.
Gruss
Czauderna

titanocen
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von titanocen » 08.05.2020, 19:55

Czauderna hat geschrieben:
08.05.2020, 19:05
Auch wenn es dir schwerfällt das zu akzeptieren, der Entzug ist in der Regel keine Sache der Krankenkasse ,sondern nur die Entgiftungsphase.
Methadon zulasten der Kasse ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme und Entzugsbehandlungen gibt es nicht nur bei Heroin, sondern z.b. auch bei Alkoholabhängigkeit, bei Tablettensucht oder auch bei Spielsucht.
Es ist auch nicht so, dass die Beiträge eines Einzelnen auch nur an seine Krankenkasse gehen, die fließen in den Gesundheitsfonds und aus diesem erhalten dann die einzelnen Kassen Geld zugeteilt.
Das sind doch jetzt nur Spitzfindigkeiten, welche Kasse was übernimmt.
Ich habe dir nichts getan, also befleißige Dich bitte eines anderen Tons -
Mal wieder typisch. Ich treffe ins Schwarze und schon wird mal wieder jemand fuchsteufelswild (hier ein Ex-KK-MA)
Ich habe Dich in keinsterweise angegriffen. Falls Du Dich doch in irgendeiner Form angegriffen fühlen solltest durch mich, hast Du ein Problem, aber das ist nicht mein Problem.
Ich äußere hier meine Meinung zu einer längst notwendigen KK-Reform (und Rentenreform uva. längst überfälligen Reformen). Das ist mein gutes Recht in einer Demokratie (?).
ich gehe davon aus, wenn du schon 40 Jahre Steuern und Beiträge gezahlt hast, dass du in einem Alter bist in dem man ein einigermaßen gesittetes Benehmen erwarten kann.
Ja, ja und trotzdem nein, weil Du falsch liegst. Deine rhetorische These, ich hätte 40 jahre..und müsse nun..., sind eben nur Vermutungen - Rhetorik - , die Du äusserst, um mich aus der Reserve zu locken. So etwas funktioniert bei mir nicht.
Ich möchte ungern den Thread deshalb schließen müssen.
Gruss
Czauderna
Auch wieder typisch. Kaum treffe ich ins Schwarze, noch dazu bei einem Mod oder Ad oder ModAd oder Gott persönlich und schon droht - banished
Du solltest deutlich toleranter werden.
Meine Reformvorschläge haben deutliche Vorteile für viele Menschen, auch für Dich, sofern Du nicht
- Kettenraucher
- Alkoholiker
- anderweitiger Drogenabhängiger
- Extremsportler
uva.
mehr bist.
Warum sträubst Du Dich, dies zuzugeben ?
Oder droht man Dir, Deine Pension zu streichen, wenn Du nicht - vornehm ausgedrückt - Liebkind machst mit den KK ?

Czauderna
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von Czauderna » 08.05.2020, 20:06

Hallo,
nicht ins Schwarze - daneben - und ich bekomme keine Pension, sondern Rente.
Spitzfindigkeiten sind es auch keine, sondern Fakten.
Natürlich ist es dein gutes Recht in einer Demokratie (!!!) seine Meinung zu sagen und zu schreiben, auch wenn es anonym ist.
Du hast nicht ins Schwarze getroffen und deshalb würde ich auch den Thread nicht schließen, sondern ausschließlich wegen des Stils
bzw. der Form der Meinungsäußerung.
Solange du niemand beleidigst und keine "braunen"-Sprüche oder gar "Reichsbügerthesen" verbreitest, wovon ich auch nicht ausgehe, kannst du deine Meinung hier auch weiter frei schreiben so lange es zum Thema passt.
Ich habe da kein Problem und du kannst in deiner Reserve bleiben.
Gruss
Czauderna

titanocen
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von titanocen » 08.05.2020, 20:35

Czauderna hat geschrieben:
08.05.2020, 20:06
Hallo,
nicht ins Schwarze - daneben - und ich bekomme keine Pension, sondern Rente.
Egal, ob Rente oder Geld von einem Schwarzen Konto, spielt keine Rolle
Spitzfindigkeiten sind es auch keine, sondern Fakten.
für den demokratischen Bürger ist es egal, ob sich die KK gegenseitig die Hosen (oder Röcke) herunterziehen, für ihn zählen nur die - nackten - Tatsachen, die da sind, daß er blechen darf für eine unverantwortliche Verhaltensweise gewisser Individuen (Raucher usw.)
Natürlich ist es dein gutes Recht in einer Demokratie (!!!) seine Meinung zu sagen und zu schreiben, auch wenn es anonym ist.
Bist Du tatsächlich so naiv, zu glauben, wir würden noch in einer Demokratie leben ?
Ich weiß, jetzt wird es wieder provokant.
Du hast nicht ins Schwarze getroffen und deshalb würde ich auch den Thread nicht schließen, sondern ausschließlich wegen des Stils
bzw. der Form der Meinungsäußerung.
Mein Stil, Tacheles zu reden und nicht A..kr.. zu betreiben, gefällt Dir nicht ?
Da erwarte ich aber mehr Toleranz von einem Mod, Ad,AdMod. Selbst Gott wäre da höchstens amüsiert.
Solange du niemand beleidigst und keine "braunen"-Sprüche oder gar "Reichsbügerthesen" verbreitest, wovon ich auch nicht ausgehe, kannst du deine Meinung hier auch weiter frei schreiben so lange es zum Thema passt.
Jetzt mußte ich erst mal nachlesen, was "Reichsbürgerthesen" überhaupt sind, und ich bin köstlich amüsiert. Dieser völlig verstaubten und vermotteten Denkweise kann nur jemand angehören, dessen IQ geringer ist als der eines Schimpansen.
Ich bin ein Weltenbürger, die Erde ist meine Heimat und nicht irgendein Staat, Kontinent oder irgendeine Großmutti.
Ich habe da kein Problem und du kannst in deiner Reserve bleiben.
Gruss
Czauderna
Wenn Du etwas Persönliches von mir möchtest, dann bitte per PN.
Oder aber, wir duellieren hier uns weiterhin geistig.
Pax vobiscum

broemmel
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von broemmel » 08.05.2020, 21:29

Lustige Verwirrtheiten die sich hier rumtreiben.

Ich hol Popcorn und Cola.
Überzeugtes Nichtwissen gepaart mit Unfehlbarkeit. Das wird toll :)

titanocen
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von titanocen » 08.05.2020, 21:58

broemmel hat geschrieben:
08.05.2020, 21:29

Ich hol Popcorn und Cola.
:D
Das ist aber nicht gesund, ein Apfel wäre besser...
Überzeugtes Nichtwissen gepaart mit Unfehlbarkeit. Das wird toll :)
Ich weiss, was ich weiss, weil ich es wissen muss.
Wenn ich etwas weiss, was ich nicht wissen sollte, dann nur, weil ich es nicht wissen muss.
Wenn ich etwas wissen sollte, aber nicht wissen darf, teile ich es mir eben nicht mit. Schafft nur Probleme. (Garibaldi B5)

broemmel
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von broemmel » 08.05.2020, 22:22

Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen."

Erich Ribbeck

titanocen
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Re: eine längst überfällige Krankenkassen-Reform

Beitrag von titanocen » 08.05.2020, 22:46

broemmel hat geschrieben:
08.05.2020, 22:22
Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen."

Erich Ribbeck
Der ist gut und kommt in meine Zitaten-Datenbank. :D
Leider gibt es hier keinen "Daumen hoch"-Smilie, mal als "Tritt-auf-die Hühneraugen" der Mods hier.

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