Krankengeld, Reha, EMR
Verfasst: 10.02.2026, 10:03
Hallo,
zunächst einmal sorry für den recht langen Text, ich hoffe dennoch auf Hilfe.
ich bin bei der TK krankenversichert und zur Zeit wegen einer derzeit noch leichten, rezidivierenden depressiven Episode krankgeschrieben. Meine vorherige Episode liegt ca. 10 Jahre zurück. Normalerweise bin ich in Vollzeit berufstätig.
Ab kommender Wochenende geht es für mich in den Bezug des Krankengeldes. Zuletzt habe ich 2016 für circa acht Wochen Krankengeld wegen einer Depression bezogen gehabt, allerdings zu der Zeit noch über eine andere Kasse.
Ich habe mich jetzt bei 2 Tageskliniken für eine ambulante Therapie angemeldet. Die Wartezeit auf einen Platz beträgt bei beiden noch 3-6 Monate.
Als 50 Prozent Schwerbehinderter und 1962 geborener werde ich ab 01. Oktober 2026 mit dann 2,7 % Abschlag in Rente gehen. Ich möchte aber möglichst vorher keine Erwerbsminderungsrente oder Reha. Den Rentenantrag kann ich gemäß Auskunft der DRV frühestens 6 Monate vorher, also Anfang Oktober, stellen.
Bis jetzt habe ich noch nichts von der TK gehört. Man liest nun immer wieder, dass die Krankenversicherungen versuchen, einen in die Reha zu drängen und das Dispositionsrecht einschränken.
Ich weiß, die Angelegenheit ist kein „Wunschkonzert“, aber ich möchte natürlich am liebsten in Ruhe gelassen werden, eine teilstationäre Therapie machen und dann wie geplant ab 01.10.2026 in Rente gehen.
Meine Fragen sind nun:
1. Wie sollte ich am besten taktisch vorgehen? Warten bis die TK sich bei mir meldet, oder aktiv auf die TK zugehen und mein Vorhaben schildern?
2. Muss ich die TK sofort informieren, dass ich ab 01.10. in Altersrente gehen möchte?
3. Wie kann ich mich wehren, wenn die TK trotzdem auf Reha drängt und das Dispostionsrecht einschränkt?
4. Man hätte ja nach der Aufforderung 10 Wochen Zeit den Antrag auf Reha zu stellen. Was wäre, wenn ich statt den Antrag zu stellen dann am Ende der 10-wöchigen Frist meine Arbeit wieder aufnehme? Kann die TK mir die Arbeitsaufnahme verbieten?
Sorry wegen der vielen Fragen. Mir schwirrt wirklich der Schädel und ich würde mich über Antworten und Tipps sehr freuen.
Viele Grüße
Stranger333
zunächst einmal sorry für den recht langen Text, ich hoffe dennoch auf Hilfe.
ich bin bei der TK krankenversichert und zur Zeit wegen einer derzeit noch leichten, rezidivierenden depressiven Episode krankgeschrieben. Meine vorherige Episode liegt ca. 10 Jahre zurück. Normalerweise bin ich in Vollzeit berufstätig.
Ab kommender Wochenende geht es für mich in den Bezug des Krankengeldes. Zuletzt habe ich 2016 für circa acht Wochen Krankengeld wegen einer Depression bezogen gehabt, allerdings zu der Zeit noch über eine andere Kasse.
Ich habe mich jetzt bei 2 Tageskliniken für eine ambulante Therapie angemeldet. Die Wartezeit auf einen Platz beträgt bei beiden noch 3-6 Monate.
Als 50 Prozent Schwerbehinderter und 1962 geborener werde ich ab 01. Oktober 2026 mit dann 2,7 % Abschlag in Rente gehen. Ich möchte aber möglichst vorher keine Erwerbsminderungsrente oder Reha. Den Rentenantrag kann ich gemäß Auskunft der DRV frühestens 6 Monate vorher, also Anfang Oktober, stellen.
Bis jetzt habe ich noch nichts von der TK gehört. Man liest nun immer wieder, dass die Krankenversicherungen versuchen, einen in die Reha zu drängen und das Dispositionsrecht einschränken.
Ich weiß, die Angelegenheit ist kein „Wunschkonzert“, aber ich möchte natürlich am liebsten in Ruhe gelassen werden, eine teilstationäre Therapie machen und dann wie geplant ab 01.10.2026 in Rente gehen.
Meine Fragen sind nun:
1. Wie sollte ich am besten taktisch vorgehen? Warten bis die TK sich bei mir meldet, oder aktiv auf die TK zugehen und mein Vorhaben schildern?
2. Muss ich die TK sofort informieren, dass ich ab 01.10. in Altersrente gehen möchte?
3. Wie kann ich mich wehren, wenn die TK trotzdem auf Reha drängt und das Dispostionsrecht einschränkt?
4. Man hätte ja nach der Aufforderung 10 Wochen Zeit den Antrag auf Reha zu stellen. Was wäre, wenn ich statt den Antrag zu stellen dann am Ende der 10-wöchigen Frist meine Arbeit wieder aufnehme? Kann die TK mir die Arbeitsaufnahme verbieten?
Sorry wegen der vielen Fragen. Mir schwirrt wirklich der Schädel und ich würde mich über Antworten und Tipps sehr freuen.
Viele Grüße
Stranger333