Zahnersatz

positive und negative Erfahrungen zu einzelnen Krankenkassen

Moderator: Czauderna

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Lieschen
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Zahnersatz

Beitrag von Lieschen » 07.02.2021, 14:45

Hallo vielleicht kann mir Jemand helfen!
Ich stehe vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe, mir einen neuen Zahnersatz machen zu lassen. Dies schein schwieriger als gedacht.
Ich bin Rentnerin und meine Rente liegt unter 900,00 €. Somit würde ich in die Rubik Härtefallregelung fallen. In diesem Falle würde ja die Barmer alle Kosten übernehmen. Habe ich gedacht... aber leider weit gefehlt. Sie übernimmt nur 60 % und hat nicht mal eine Begründung mitgeteilt. Die hat mir erst mein Zahnarzt mitgeteilt, nämlich weil ich ein Implantat habe, welches ich vor über 6 Jahren eingesetzt bekam. Eine Logik erschließt sich mir daraus nicht.
Ich habe mir vor ca. 6 Jahren ein Zahnersatz machen lassen. Damit dieser besser hält hat mir mein damaliger Zahnarzt ein Implantat gesetzt. Jetzt muss dieser Zahnersatz erneuert werden, weil ein darunterliegender Zahn mit Karies befallen ist und entfernt werden muss.
Jetzt stehe ich vor dem Dilemma ohne Zähne weiter zu leben, weil ich die Selbstbeteiligung in Höhe von rund 1.100,00 € nicht zahlen kann. Da es sich um ein kompletten Zahnersatz im Oberkiefer handelt ist diese Situation für mich schon sehr belastend, zumal der noch vorhandene Zahnersatz bereits recht instabil ist und sich immer wieder lockert. Bin ca. alle 3-4 Wochen beim Zahnarzt um diesen befestigen zu lassen.
Nun stelle ich die Frage in den Raum, ob jemand einen Vorschlag für mich hat, wie ich aus dieser Misere raus komme? Bin für alle Vorschläge offen !!!

Für eure Hilfe bedanke ich mich schon mal im voraus.

Lieschen

Czauderna
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Re: Zahnersatz

Beitrag von Czauderna » 07.02.2021, 15:22

Hallo und willkommen im Forum,
leider kann ich dir da nicht viel Hoffnung machen - ich war selbst 48 Jahre bei einer Krankenkasse beschäftigt und habe u.a. auch Zahnersatz bearbeitet und entschieden. Es ist richtig, aufgrund deines Einkommens zählst du im Bereich Zahnersatz als Härtefall, was bedeutet, dass du maximal den doppelten Festzuschuss von der Kasse bekommst. In Verbindung mit einem Implantat betrifft dies aber nur den tatsächlichen Anteil des normalen Zahnersatzes (Aufbau), alles, was das Implantat betrifft, das musst du selbst zahlen.
So ist es zu erklären, nach deiner Schilderung, dass am Ende die Kasse nur 60% der Kosten des Kostenvoranschlags übernimmt.
Sicher hast du auch vor sechs Jahren aufgrund der Implantatversorgung einen wesentlich höheren Anteil zu zahlen gehabt.
Vielleicht lässt ja der Zahnarzt mit sich reden uns du kannst deinen Eigenanteil in Raten abzahlen.
Gruss
Czauderna

saku17
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Re: Zahnersatz

Beitrag von saku17 » 14.02.2021, 17:27

Vielleicht bekommt je nach Kassenzugehörigkeit auch hier billigere Implantate:

von Moderator gelöscht - bitte keine Werbelinks hier setzen

Miche
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Re: Zahnersatz

Beitrag von Miche » 20.04.2021, 18:05

Ist das ein grundsätzliches Problem von Krankenkassen oder bezogen auf eine spezifische Krankenkasse?

Czauderna
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Re: Zahnersatz

Beitrag von Czauderna » 20.04.2021, 19:18

Miche hat geschrieben:
20.04.2021, 18:05
Ist das ein grundsätzliches Problem von Krankenkassen oder bezogen auf eine spezifische Krankenkasse?
Hallo,
das ist für die Kassen selbst kein Problem, nur für die Versicherten, wenn sie sich für eine Implantatversorgung entscheiden und vorher nicht genügend über die Kostenverteilung aufgeklärt wurden.
In der Regel ist das aber der Fall, denn der Kasse ist vor Erbringung der Leistung, also der Eingliederung, ein Heil- und Kosten-Plan vorzulegen, anhand dessen, die Kasse ihre Festzuschüsse berechnet und festlegt (die sind bei allen Kassen gleich). Das bedeutet, dass der Patient vor Beginn der Leistungserbringung eigentlich genau weiß, was er selbst zu zahlen hat.
Gruss
Czauderna

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